Sternenseele VI
(119 Texte)



Die Sterne

.. erzählen sich von uns.
Hörst du ihr leises Raunen?

Der Mond blinzelt wissend
und gibt uns den Segen.

Die Milchstraße kennt uns
und blinzelt uns zu.

Das Weltall ist unser Freund,
sendet uns weiterhin Glück.

Und du fragst dich,
ob dir die Sterne bleiben?

Die Sterne stehen nur für dich.



Ich bin bei dir

.. und bleibe immer bei dir,
auch wenn du an mir zweifelst,

oder dein Schiff harte See
durchfahren muss.

Das Leben liefert Klippen,
die man gemeinsam

umgehen und umschiffen
und überstehen kann.

Nichts ist leicht im Dasein,
aber zusammen leichter.

Keiner ohne den anderen,
nur zusammen sind wir komplett.

Ein Zitat von Bonny und Clyde,
das auch auf uns zutrifft.

Liebe verbindet für immer.



Immer

.. wenn ich den Mond sehe,
wenn ich die Sterne schaue,
wenn ich den Abendhimmel

in seiner vollen Pracht goutiere,
werde ich an dich denken müssen,
werde ich deiner Worte still gedenken.

Du kannst von mir gehen,
aber in meiner Seele lebst du
und der Stern, den du mir schenktest.

Dein Dasein war mein Leben.



Am Ende

.. schlägt man nochmal um sich
wie ein Fisch an der Angel,
aber es bringt ja nichts.

Man macht sich nur lächerlich
und heißt es nicht so schön:

Reisende soll man nicht aufhalten.



Dankbar sein

.. für das in Demut Erhaltene,
nicht zürnen dem Entgangenen.

Das Geschenkte würdig behalten
im Andenken immer daran.

Ich durfte glücklich sein
und hab es genossen,

auch wenn das Ende schmerzt.



Liebe und Licht

Ich mag Dunkelheit,
weil sich das liebe Licht
in ihr noch heller abzeichnet.

Lieben heißt im Licht sein.



Schlaflos


.. bin auch ich in manchen Nächten,
wälze mich hin und her,
suche den Eingang
zum Traumland

und finde ihn nicht,
gehe zur Arbeit
und sehe dich

aus deinen Worten
plötzlich aufleuchten
wie ein Stern in der Nacht

und mein Tag ist gerettet.




Wenn Tränen

.. dein Sein bestimmen,
weil du Angst hast vor dem,
was vielleicht nicht wirklich eintritt

oder erst viel später,
irgendwann naturgegeben,
dann halte ich deine schmale Hand

aus der Ferne,
spüre deine Finger
und lege meinen Arm um dich

und drück dich an mich,
wie man das Liebste drückt,
das man niemals jemals aufgibt,

das Wertvollste auf der Welt.




Gefühlsbrücken

.. sind Wortbrücken,
die Gefühle transportieren

und wenn die Gefühle
ankommen erscheint Glück

dem still darbenden
in seiner Einsamkeit.

Worte sind Balsam
aus liebendem Mund.

Worte streicheln die Seele
da wo die Sehnsucht

Erfüllung findet.




Zuhause sein

Die alten Wege nochmal begehen,
die alten Bäume nochmal begrüßen,

die alte Luft noch einmal atmen,
das alte Glück noch einmal inhalieren

und auf alten Spuren wandeln,
die man früher selbst gesetzt.

Das einst verlorene Paradies
wiederfinden und neu leben.

Eintauchen ins Vergangene,
das doch nie vergeht,

weil es tief im Herzen
verankert bleibt.

Das nenne ich Glück.




Wer

.. das mal verstanden hat,
dass wir alle nur Blüten sind
auf demselben Lebensbusch

und dass alle Büsche
durch die Wurzel verbunden
zu einer einzigen Pflanze gehören,

einer großen Idee unterworfen
und einem großen Lebenswillen,
der unsere Seelen eint und vereint,

der wird sich immer im anderen spiegeln.




Frühling

Im sanften Rütteln
des Winds in den Bäumen,
im zarten Wiegen
des des Grüns in den Gräsern,
venehme ich deine stillen Worte

wie ein leises Sehnen,
ein vernehmliches Rufen,
eine sanfte Herzmelodie,
die lockt den Vogel
zu fliegen zu dir.

Die Kirschbäume blühen,
mein Herz erblüht
und wartet auf ein Zeichen
der Liebe von dir,

ein Zeichen der Liebe.




Das Auge

.. ist der Eingang zur Seele
und was das Auge blickt,
beeinflusst dieselbe.

Das Bild entsteht im Hirn
und erhebt still das
innerste Gemüt.

Das Gefühlte in Rückwirkung
verzaubert den Alltag,
schenkt Fantasie.

Schmetterlinge werden zu Elfen,
Blumen bekommen Gesichter,
Büsche im sanften Wind

rascheln dir Liebesgrüße zu
aus der nahen Ferne,
fast unhörbar

und doch vernehmlich.




Das bist du


.. der sich annimmt in
Stärken und Schwächen,

der sich nicht verleugnet,
sondern zu sich steht,

in jeder Lebenssituation,
ohne Kompromisse,

immer sich authentisch lebt.



Wie rohes Fleisch

Du sprichst für viele Menschen,
vielen geht es wie dir,
viele sind feinfühlig,

viele fühlen sich wie rohes Fleisch,
viele sind verletzlich,
viele ängstlich,

viele sind schnell zu kränken,
viele sind sensibilisiert,
viele leiden ständig,

leiden an der Welt, den Menschen,
leiden heimlich mit anderen
und leiden an sich selbst ..

Doch sind sie der Halt jeder Gesellschaft,
denn als Künstler etwa
bilden allein sie

das Gewissen der Menschheit.



Der mäandernde Fluss

.. ist eine schöne Metapher
für geschriebene Worte
und gelebte Gefühle,

die zwischen zwei Menschen
hin- und herschwingen
in sanften Kurven.

Das Wasser windet sich,
greift weit ins Land,
fließt hier und dort

und bildet doch eine Einheit,
folgt doch einem Weg,
greift einen Raum,

verbindet Zeit und Ort,
Wort und Gefühl,
hier und dort,

Seele und Seele.



Wie die Zähne

.. eines Reißverschlusses
greifen Worte und Gefühle ineinander:
Was getrennt ist, wird zu einem Ganzen.

Die Nacht ist unser Eldorado,
die Träume sind unser Andersland,
das Weltall ist unser stiller Treffpunkt.

Kennst du noch die kleine Bank
gleich rechts hinter der Milchstraße,
wo wir uns das erstemal verabredeten?

Wie lange ist das schon her
und wir sind immer noch zusammen,
schreiben uns noch wie am ersten Tag.

Lass uns immer weiterträumen ..



Sternenschaukel

Erinnerst du dich noch daran?
Ich weiß es wohl noch

und deine Begeisterung,
die mich beflügelte

und sind wir nicht ein Paar
wie Orpheus und Euridike

wie Daphnis und Chloe
wie Tristan und Isolde,

wie Peléas und Mélisande,
wie Troilus und Cressida?

Nur eben per Internet.



Zeit

.. kenne ich nun wirklich nicht:
Mein Leben ist ein langer Tag,

der gänzlich ohne Zeit auskommt:
Ich wurde geboren und lebe.

Natürlich weckt mich der Wecker
und ich muss zur Arbeit gehen.

Am Anfang des Monats kommt Gehalt,
am Ende des Monats ist es alle.

Auch bin ich immer noch ein Kind,
das niemals erwachsen wird.

Und es gibt fünf Jahreszeiten:
Frühling, Sommer, Herbst, Winter

und die fünfte Jahreszeit,
die immer besteht:

Die Zeit der Liebe.



Der Sinn des Lebens

.. ist das Leben an sich,
ist Werden, Sein, Vergehen
und Wiederkunft des ewig Gleichen.

Wir sollten über Rotwein
nicht diskutieren,
sondern ihn verköstigen.

Wir sollten über Käse
nicht schwadronieren,
sondern ihn goutieren.

Wir sollten über das Leben
uns nicht sorgen,
sondern es leben,

es jede Sekunde genießen.



Philosophie

.. hatte ich neben Germanistik
und Psychoanalyse studiert.
Das ergänzt sich gut,

aber wenn ich heute einige
selbsternannten „Philosophen“
im Internet lese, bin ich doch erstaunt

über die Leichtfertigkeit,
wie sie unter Berufung
auf berühmte Namen

ihre Banalitäten in die Welt werfen.
Da werden Binsenweisheiten
in die Welt geschrieben,

als seien es große Erkenntnisse,
teilweise auch in Gedichten,
dass es mich fröstelt.

Wer drauf reinfällt, ist selbst schuld.



Immer für dich

Und ist dir die Welt auch dunkel
und alle Himmel verhangen
und alles nur grau in grau,

scheint doch irgendwo die Sonne,
scheint doch irgendwo ein Licht,
scheint doch irgendwo Liebe,

weil einer an dich immer denkt,
auch wenn er mal ausflippt,
auch wenn er mal spinnt,

ist er da für dich.



Im Rhythmus

.. der Musik spiegelt sich
der Herzschlag wieder,

den das Kind im Mutterleib
täglich erfahren hat.

Deshalb kann Musik
beruhigen oder beleben.

Ein Schubert mag beruhigen,
ein Wagner mag beleben.

Musik aber ist immer
ein tiefes Erlebnis,

weil die Seele gehoben wird.



Beseelt

.. ist die Schöpfung,
ist jedes Lebewesen,
ist jeder Stern im weiten Raum.

Und aus der Seele
kommen die Gefühle,
kommt der gesunde Instinkt.

Man muss nichts wissen,
um zu fühlen, um zu spüren,
man muss nur still in seine Seele

reinhören, reinspüren, reinfühlen:
So liegt die Antwort immer
in uns selbst

wie auch die Freude und das Glück.



Träumen

.. ist schön,
aber irgendwann
wird man wieder wach

und der Hunger auf Glück,
der Hunger auf Leben
bleibt ungestillt.

Die Illusion löst sich auf,
die Seifenblase platzt,
der Zauber vergeht,

der Traum ist ausgeträumt.




Wenn Liebe

.. kein Gegenüber findet,
.. sich selbst verbrennt,
.. vergeblich sucht,

wenn Liebe alle Fühler
in die Welt streckt
und keine Rose

sich öffnet, sich hingibt,
sich bewegt, dir antwortet,
ihren Duft für dich verströmt,

dann entsteht Sehnsucht.




Sehnsucht

.. hat viele Facetten,
viele Nuancen,
viele Farben:

Wie das Leben,
wie die Wirklichkeit,
wie der Schöpfungsgeist,

der alles erschafft.




Sternenseele

Heute las ich ein Gedicht,
das nicht von Menschenhand
geschrieben schien:

So schön, so frei
so schwingend und schwebend,
so gefühlvoll, so lebendig.

Reinste Spährenmusik,
Engelssang, Sternenlyrik,
Himmelsmelodie.

Und der Wind
spielte auf der Äolsharfe,
als ich gewahrte:

Es ist von dir für mich.




Die Seele

.. weiss alles,
vergisst nichts,
liebt und leidet

und sie schiebt
an die Oberfläche,
was verdrängt wurde,

dass es verarbeit
und geheilt werde
durch Bewusstwerdung.

Schrei dein Leid
in den lieben Wind,
lass es lautstark raus.

Steh dazu und sei stark,
durchlebe das Trauma,
weine die Tränen,

dann bist du befreit.
Ich bin bei dir:
Mein Arm

hält dich über jeden Schmerz.




Wahre Nähe

.. entsteht oft aus der Distanz,
weil die Distanz erst Raum schafft,
um sich wahrhaft näher zu kommen.

Wenn zwei brennende Sterne
sich im Weltraum zu nahe kommen,
löschen sie sich vielleicht gegenseitig aus.

Besser jeder bleibt auf seiner Umlaufbahn.




Liebe ist das Zauberwort

Von stiller Sehnsucht singt
das Lied der Sterne,
leise von Leid,

doch auch von Hoffnung,
die alles überdauert,
Glauben schenkt.

Der Schmerz wird vergehen,
weil das Leben immer
neu beschenkt.

Was verletzte in der Seele,
hat dich wohl wirklich
sehr gekränkt.

Doch gibt es immer Heilung:
Liebe ist ein Zaubertrank,
von dem ich nasche

jeden Tag.




Am Ende

.. liegen wir in Erde,
aber dass wir redeten,
ist schon viel wert.

Auf meinem Grab
wird eine Rose wachsen
nur für dich.

Sie zeugt von Liebe
und dem, was wir leider
versäumt haben

in diesem Leben.




Beim Lesen

.. deiner Worte berührst du nicht
meine Hände oder mein Gesicht,
sondern du berührst meine Seele.

Mein Gesicht ist zufällig entstanden,
mag es schön sein oder nicht,
meine Hände eher klein.

Doch meine Seele: Das bin ich.




Berührungen

.. können heilsam wirken,
weil sie Nähe vermitteln
und glücklich machen.

Auch wenn es nur
durch Worte geschieht,
so geschieht es wirklich,

weil Worte Magie sind
und zaubern können,
bezaubern können.

Worte sind mehr als Worte,
sind mehr als Zeichen,
mehr als Laute.

Ich liebe deine Worte.




Seelenwunden

.. heilen langsam
und es bleiben
tiefe Narben,

die leicht wieder
sich entzünden
oder aufreißen.

Ein Armbruch
heilt schnell,
eine Seele

vielleicht nie
und doch
besteht

immer Hoffnung.




Das Dunkel

.. erst lässt uns
das Licht schätzen.

Der Frost erst
zeigt uns die Wärme.

Der Winter schon
trägt den Frühling,

wenn dein Herz
von Wärme geschützt

Zuversicht trägt
und Vertrauen.

Zuversicht schenkt Mut,
Vertrauen schenkt Liebe.

Mut und Liebe
als Voraussetzung:

Was gibt es Besseres?




Traumwelt

Deine Augen sehen,
deinen Atem spüren,
deine Haut empfinden,
deinen Herzschlag fühlen,
deinen Körper sanft umarmen.

Das sind Dinge,
die ich niemals
erfahren werde.

Auch damit muss ich leben.




Kleiner Vogel

Als der Ast brach
ob meines Gewichts,
fiel ich sanft in Schnee.

Aufgestanden

flog ich weiter
in den Norden,
deiner Heimat zu,

die mich trennte
so lange von dir
und deiner Liebe.

Aufgeflogen

bin ich in deine Richtung,
immer geradeaus,
immer zu dir hin

und fand dich doch nicht.




Das größte Glück

.. ist immer,
wenn man es
zusammen erkennt.

Du und ich,
lass uns zusammen
empfinden und sein.

Lass uns ewig lieben.




Wie

.. könnte ich nicht verzaubert sein,
ob diesem Glück im kalten Januar,
wo nur die offen-sehende Seele

erkennt das Wunder des Winters
und zauberhaft in Worte fasst,
was einsame Herzen fühlten.

Doch was sich spiegelt in Natur
ist nur Abbild aus dem Herzen,
denn wie du in die Welt blickst,

so blickt sie in dich.




Für dich

Der Kowkla123 war auch schon auf meinem Blog, aber ist nie mehr gekommen, so dass ich den Verdacht hege, dass er lieber auf Blogs kommentiert, wo viele Blogger lesen, damit er selbst einige auf sein Blog umleitet. Er ist genauso falsch wie dieser Finbar, der alles lobt, nur dass er dann selbst gelobt wird. Täusche ich mich, lüge ich, sehe ich das falsch?

Ich hab mich früh von dieser Internet-Mafia gelöst. Ist mir zu verlogen. Aber du selbst sammelst ja auch Follower und Likes, hast mich deshalb verraten und stehst nicht öffentlich zu mir. Ich frag mich, wie lange ich das noch mitmache. Du hast kein Rückgrat. Im Ernstfall falle ich in ein tiefes Loch. Auf dich kann ich nicht bauen. Du benutzt mich für dein Wohlergehen, aber behandelst mich als verstecktes Kellerkind.




Alles Leben

.. ist beseelt, atmet Geist,
inhaliert Schöpfung.

Alles ist benannt durch Worte,
alles lebt durch Worte.

Lebt der Weltraum,
leben die Sterne,

lebt der Mond,
lebt die Sonne?

Was man benennen kann,
das enthält auch Leben,

weil wir es integrieren
in unser Dasein

durch Worte und am Anfang
von allem Sein ist das Wort.

Der Ursprung der Schöpfung.




Traumdeutung

Sterne atmen Zuversicht.
Lichtkristalle schenken Glück.
Die Seele spiegelt Hoffnung wieder.

Ein Lächeln aus der Ferne
bedeutet eine Portion Liebe,
bedeutet mehr als jedes Wort

in dieser ungesunden Zeit,
wo alle Vögel sind verflogen,
wo tiefes Grau den Himmel trübt

und nur Gefühle überleben,
die inniglich in Wolken schweben
und weben doch tief in der Seele

wie eine Fährte in der Nacht.




Du

.. bist der Kelch,
aus dem ich trinke,

du bist die Brust,
aus der ich sauge,

du bist das Leben,
das mich beflügelt,

du bist der Mensch,
der mich belebt

in der Nacht, in der Dunkelheit.




Herzduett

Wenn der Wind kommt,
wenn der Schnee kommt,
wenn eisiger Frost kommt,

liegt dein Kopf
an meiner Brust,
in Wärme geborgen.

Hörst du mein Herz,
wie es atmend schlägt
im leisen Takt zu deinem?

Kennst du ein schöneres Duett?




Realität

.. entsteht durch Worte,
die gedacht, gesprochen
und etwa geschrieben werden.

Die Dinge gibt es nur,
wenn man sie benennt:
Am Anfang war und ist das Wort.

Leise Dichterworte
sind die ehrlichsten Worte,
weil sie etwas transportieren,

das immer mitschwingt
zwischen all den Worten,
was man nur empfinden kann,

wenn die Seele offen ist.




Mit dir sein

.. heute und gestern,
morgen und übermorgen,

mit dir reisen dürfen,
mit dir sein dürfen,

mit dir erleben dürfen,
mit dir erfahren dürfen

das Weltall und die Sterne,
den Mond und die Sonne,

Tag und Nacht,
Himmel und Erde.

Das ist mein Glück.




Meine Sternenrose

.. blüht in jeder Sehnsuchtsnacht
und ich träume jeden Traum mit ihr.

Wir fliegen an die ferne Grenze
des Weltenalls und wieder zurück.

Wir sind Schiffer, nur ohne Schiff,
und doch leitet uns das hehre Segel.

Immer miteinander, aneinander,
verbunden durch spannende Fahrten.

Seit Jahren verbunden, verbandelt
immer auf gemeinsamer Sternenreise.

Vertraute des Monds und der Sterne,
Vertraute der Nacht und der Träume.

Niemals wirklich einander aufgebend,
auch wenn es schwierig wird.

Du hältst mich im Leben.
Danke einmal dafür.

Ich halte dich dafür
umso fester.

Umschlinge dich,
beschütze dich,

ummantele dich mit meiner Liebe aus der Ferne.




Danken

.. möchte ich hier einmal
einem lieben Menschen,

der nicht genannt sein will,
lieber anonym bleibt

und mich immer wieder anregt
zu meinen besten Texten:

Meine geheime und geliebte Muse:
Lass uns immer in Eintracht

miteinander austauschend schreiben
wie Goethe mit Marianne.



Emotionen


.. öffnen den Gefühlshimmel
über dir und in dir selbst

und auch das Unausgelebte
ist stets latent vorhanden,

wie die Seele immer wirkt,
obwohl wir ihren Sitz

nicht wirklich kennen
und das Glück

doch still empfinden,
wenn zwei Herzen

zusammen harmonieren
und musizieren

auf der gleichen Seelenharfe.



Keine Winternacht

.. ist kalt und dunkel,
wenn es in der Seele
sachte singt und klingt.

Jeder Ton ist ein liebender Ruf,
der nie verklingt, der leise summt
von immerwährender Harmonie,

die uns die Sterne schenken,
denn sie sind das Symbol
für Leben atmende Liebe:

Das ist ihr wahrer Zauber.



Ein Wunder

.. nenne ich das,
dass wir uns schon
so lange Jahre schreiben,

und trotz aller Widerstände
immer noch zusammen
den Raum erkunden,

der über uns beiden
das Schicksal bestimmt
als Teil der Unsterblichkeit.

Die Unendlichkeit
zusammen ergründen,
zusammen davon fliegen

dem Alltäglichen entkommen,
dem trägen Alltag entfliehen,
in eine andere Welt.

Ohne dich als treuen Partner,
wäre dies unmöglich,
ohne deine Liebe.

Du bist das Wunder.



Gefühle, hin und zurück

Verloren bist du erst,
wenn du aufgibst
das Kind in dir,

das liebend dich mahnt,
dich still umarmt,
wegweisend dir

die wahren Werte lehrt,
auf die Welt zeigt,
auf die Sterne

und dir nur sagen will,
wie dein Herz tickt,
woher du kommst,
wohin du gehst

und wer du wirklich bist.
Und wenn du fliegst
zu mir nächtens
oder am Tag,

ist meine Tür offen
wie meine Hand,
wie mein Herz.

Du bist immer willkommen.



Jahre schon

.. teilen wir uns leis
Mond und Nacht,
Stern und Raum.

Und immer wieder
erscheint es neu,
dieses Erleben.

Zusammen sein,
Atem an Atem,
Herz an Herz:

Zwei Suchende
auf dem Weg
in ein Glück,

das die Welt
uns vorenthält,
finden wir oben,

weit über uns,
in der Nacht,
im Traum,

wir beide,
du und ich,
nah an nah.

Näher als nah.



Das Wesen

.. des Lebens erkennen
und es sanft perlen lassen,
wohin es auch immer möchte.

Dem inneren Gesang
zuhören und ihm folgen
bis an seinen tiefsten Grund.

Den Zauber wirken,
wahr werden lassen
und noch Staunen können.

Ergriffen bleiben,
wenn das schöne Bild
im Regen sacht zerfließt

und nur die Seele sich erinnert.



Über den Horizont

Manchmal in Träumen,
wo ich fliegen kann,
hebe ich dich hoch,

fliege mit dir über die Welt
und zeig dir alle Orte,
die mir wichtig sind.

Du bist in meinem Arm,
wohlverwahrt, sicher,
vertraust auf mich.

Und danach fliegen wir
zu dem, was du mir
zeigen möchtest,

wo du Glück empfindest.



Meine Gefühle

.. kennen keine Jahreszeit.
Was im Frühling begann,
besteht auch im Winter.

Deine Rose stirbt nie,
denn sie lebt in mir,
in meiner Seele.

Wie dein kleiner Stern,
der immer strahlt
und mir lacht:

Symbol für Ewigkeit.




Der Wind ..

weht jetzt kälter
und bunte Blätter
treibt er vor sich her.

Frost zieht ein
und Handschuhe
ummanteln Hände.

Winter steht an,
die Bäume stehen kahl
und doch flügelt ganz leise

ein letztes Blatt
herab auf meine Brust,
auf mein pochendes Herz.

Und ich weiß:
Es ist ein Blatt
aus deinem Herzen,

ein Blatt für mich von dir.




Schöne Augenblicke

.. können einen Menschen verzaubern,
können seine Seele beglücken,
können schnell vorüber sein.

.. können ein ganzes Leben andauern,
weil ja auch das ganze Leben
nur einen Augenblick dauert,

gemessen an der Ewigkeit der Zeit.




Das letzte Bild

.. ist nur ein Foto,
ist aus einem Film
den das Leben dreht.

Der Film läuft
und wir agieren
als Protagonisten.

Wohin der Film
führt, wie er endet,
weiß keiner genau.

Das bleibt geheim
und steht in den Sternen
und wenn sie uns hold sind,

endet der Film niemals.




Die Unendlichkeit

.. liegt zwischen zwei Atemzügen,
zwischen dem Tick und dem Tack
im Uhrwerk der vergehenden Zeit.

Jeder Augenblick, den du teilst
mit einem anderen Menschen
ist ein immer ein Geschenk.

Und so danke ich dem Schicksal
für jeden Moment der Liebe,
für jede Sekunde, Minute,

die mich vergessen lässt,
die mich sein lässt,
die mich weitet

und hebt über das Leben hinweg.




Keine Rose

.. ist zu spät der Rose,
denn verblühen werden
wir alle irgendwann,

doch unsere Seele
ist es, die es ausmacht,
wie die Musik klingt.

Moll gehört zu Dur,
Stacheln zu der Rose,
der Schmerz zum Leben,

der Bach fließt ewig
mit gleichem Wasser,
das uns immer beflügelt,

und schaust du hinein,
spiegelt es dein Sein,
auch wenn das Wasser

nie dasselbe ist,
sich stetig wandelt
wie stetig du dich selbst

und wie sich alles wandelt.




Traumversunken

Bist du das
oder träumst
du dich nur?

Bin ich das
oder träume
ich mich nur?

Dann lass uns
zusammen
weiterträumen

unseren gemeinsamen Traum.




Wenn ich

.. mal über den Tag verteilt
immer wieder Texte hochlade,
weiß doch keiner auf welchen Text

es mir wirklich ankommt,
welcher Text aus meiner Seele,
wirklich aus meinem Herz entsteht,

was meinen Horziont erweitert,
bis ans Ende des Universums,
bis ans Ende des Seins

und welche Worte fliegen
mit dem tragenden Wind
an einen stillen Ort,

wo die Liebe wohnt
und brennt
immer

wie ein Feuer.




Pippi Langstrumpf

.. ist erwachsen geworden,
geht jetzt zum Sachensuchen
in den weiten Sternenhimmel.

Kleiner Onkel heißt jetzt Pegasus
und sie fliegt gerne auf ihm
durch die Träume.

Sie fliegt ans Ende des Seins
und landet wieder in der
Villa Kunterbunt.

Mein größtes Glück,
mit ihr fliegen zu dürfen,
mit ihr zu entfliehen in die Nacht

und zu neuen Abenteuern.




Nimm mich mit

.. wenn die fliegst,
nimm mich mit
zu den Sternen.

Lass mich nicht allein.

Nimm mich mit
über die Milchstaße
und darüber hinaus.Ich bin bei dir.

Nimm mich mit
ans Ende des Seins,
an das Ende des Weltalls.

Nimm mich bitte mit.




In dunkler Nacht

.. bist du nicht allein,
weil ein Herz für dich schlägt,
das dich niemals vergisst.

Und wenn die Sterne
nicht leuchten, bin ich bei dir
und es leuchtet

dein Stern in mir.



Eine Liebe

.. die von der wärmeren Jahreshälfte abhängt
und mit dem ersten Frost verblüht,
hat ihren Namen nicht verdient.

Gerade im Kalten, bei Regen, Wind und Schnee
bewährt sich die wahre Liebe
und kuschelt sich an uns,

sucht uns auf im überheizten Wohnzimmer,
mummelt uns bewahrend ein
und bleibt bestehen,

unabhängig von der Wetterlage.



Liebe

.. muss immer brennen,
besonders im Winter
muss die Liebe

Wärme schenken,
damit kein Herz
erfriert in Kälte.

Liebe bleibt immer,
steht immer,
ist immer.

Wie die Sterne
im Himmel immer
an ihrem Ort stehen,

als Symbol für das,
was immer bleibt,
niemals vergeht,

niemals das Herz verlässt.



Gratis

.. ist die Welt hier auf Erden
mit all ihren lebenden Wundern,

gratis ist der Sternenhimmel
in der Nacht, wenn der Mond steht

und die einsamen Herzen verbindet,
die ihn still anschauen in Sehnsucht,

weinend um den einen oder
in stillem Erwarten auf ein Wort

von dem anderen, der Ihnen
Liebe schenken könnte

und das lang erwartete Glück.



So bin ich

Meine Brust ist breit,
meine Arme sind stark
und was ich besitze in Liebe,

das halte und trage ich
bis zum Ende, bis zum Tode
und darüber hinaus,

bis zum Stein in der Erde,
der meinen Namen trägt
und mit Moos bereift

noch nach den Sternen greift,
noch die Raben ruft
und den Wind

um Abschied zu sagen.



Gedanken und Gefühle<

.. können uns verlassen
und in die Welt gehen,
einem fernen Ziel zu,

aber einmal gedacht
und einmal gefühlt
gehören sie doch

uns nur einsam allein,
sind eingeschrieben
in unsere Seele,

bestimmen unser Sein
und unser Wesen,
unser Leben,

führen und lenken uns
unbewusst immer
auf etwas zu,

das tiefer geht als Worte.



Die Seele

.. notiert alles, weiß alles,
auch was uns bewusst entgeht
und sie hat immer eine Antwort,

die du nur hören musst,
wenn du in dich gehst,
der Emotion traust.

Der Instinkt irrt sich selten.



Wenn jeder Text

.. der die Stille leise beschreibt,
in diesen Worten spricht,

dann möcht ich nur noch
über die Stille lesen,

immer wieder in deinen Worten,
die niemals still sind,

auch wenn sie leiser singen
und leiser klingen

entgegen einer lauten Welt.



Auszeiten

.. dienen dem Krafttanken
und sind wichtig zur Regeneration.

Wer ständig geistig arbeitet,
muss sich nicht dafür rechtfertigen.

Dichten ist kein leichtes Ding,
weil es den Dichter immer total einnimmt.

Und das Tag und Nacht,
Rund-um-die Uhr.

Dichten hört niemals auf,
geht immer weiter:

Der Geist ist immer beschäftigt.



Die Stille

.. ist der einzige Ort,
der uns Ruhe schenkt,
uns auch bewusst blockiert,

damit die Akkus
sich wieder aufladen,
um neues Licht zu schenken

der Seelenschrift,
die nie verblassen darf
nie vergehen darf in Dunkelheit.

Hell sollen deine Worte leuchten,
weil sie auch meine Seele
immer wieder erhellen

wie die Sonne die Welt erhellt.



Liebesnacht

">Wenn die Liebe
in die Nacht ruft
und ein Echo erhält,

weint der Mond
Tränen des Glücks,
verbeugen sich die Sterne

und die Sonne
verzögert ihr Aufgehen,
um noch lange zu erhalten,

was die Dunkelheit erschafft.



Wir

.. ergänzen uns gut:
Du mit deiner Poesie
und ich mit Gedankenlyrik.

Das ist der Unterschied
zwischen Dichter und Poet:
Der Dichter sublimiert die Gedanken.

Der Poet bringt sie
in ausdrucksvolle Form.
So bin ich dir klar unterlegen

und kann gut damit leben.



Windgeflüster

Briefe kommen nicht an,
Telefone melden Störungen,
Internet bricht oft zusammen.

Nur was der Nachtwind trägt
an Grüßen und Gefühlen,
kommt wirklich an,

da wo es hin soll.



Wie

.. könnte ich jemals wieder
in den Nachthimmel blicken,
ohne an dich Liebe zu denken?

.. könnte ich jemals wieder
den Bruder Mond goutieren,
ohne deine Worte zu empfinden?

.. könnte ich jemals wieder
die lieben Sterne bewundern,
ohne unendliche Liebe zu spüren?

So bin ich für immer mit dir verbunden.



Seelenmomente

.. sind Glückstaler des Lebens,
die ein Sehnender findet,
wenn der Seelensee

im eigenen Innern
ein unlöschbares Licht

der Liebe trägt.



Die Trauer

darüber, dass sich alles
zurück entwickelt,
was nicht weitergeht,
zieht mich gerade etwas runter
und dass die guten Anfänge
doch nicht hinreichen,
um das zu stabilisieren,

was ewig halten sollte.



Gebrannte Kinder

Die Liebe ist zum Angstobjekt verkommen:
Die Angst vor Enttäuschung behindert
am Einsteigen ins Erlebnis
einer tieferen Beziehung

zwischen dir und mir.
Das ist traurig,

aber verständlich.



Neue Herausforderungen

Ich sollte mal die Sahara durchqueren,
oder die Eiger-Nordwand allein besteigen,
die Niagara-Fälle in einem Fass bewältigen,
mit dem Bike über den Grand Canyon springen,
in einem Schlauchboot zu den Quellen des Nil paddeln.

Da könnt ich mich wieder spüren.



Zum Nachdenken

.. hat mich dein Gedicht angeregt
und ich denke immer noch nach.

Aus deiner Sicht muss es so aussehen,
wie du es klugerweise beschreibst.

Angst beschützt vor Unüberlegtem,
warnt und hilft uns zu überleben,

als das wir uns sind im Sternenraum,
der unser wahrer Ort der Liebe ist,

den wir niemals riskieren sollten:
Er gehört uns an für alle Zeit,

als unser Licht und unser Schatten,
als Dorne und Blüte der Rose.

Ich verneige mich vor dir
in liebender Demut

und vor deinem Spiegel,
der mich erweckte

wieder neu zu mir und zu dir.



Seelenwanderung

Alles vergeht und kehrt wieder,
nur die Liebe bleibt:

Sie ist der Urgrund allen Seins,
sie ist der Antrieb.

Und wie die Jahreszeiten
durchs Leben wandeln,

so wandeln auch wir
durch die Welt,

werden heute geboren
und sterben morgen

und werden übermorgen neu geboren.



Kleine Sternschnuppe

Wenn eine Sternschnuppe
sich verirrt und landet
in einer Seele,

dann verglüht sie nicht,
dann glüht sie ewig,
wärmt für immer,

wird zum Stern,
der nie untergeht,
der eine Seele beschützt.

So kamst du in mein Leben.



Traumland in der Zaubernacht

Jede Geschichte,
vom Mond bewacht,
von den Sternen beschirmt,

enthält eine tiefere Wahrheit,
ein großes Stück Realität,
weil Liebe im Traum

nicht minder wirkt.



Patrick Steward

.. fliegt wieder durchs All
in einer neuen Fortsetzung
der kultigen „Star Trek“-Serie
wieder als Captain Jean-Luc Picard.

Da müssen wir nur gut aufpassen,
dass wir nicht später plötzlich
mit der Enterprise kollidieren
bei unserer Sternenreise.

Immerhin fliegt die Enterprise
in Lichtgeschwindigkeit
und wir ziehen eher
gemächlich dahin.

Doch kommen wir früher an,
weil die Fantasie keine Zeit,
keine Entfernung kennt,
kein Treibstoff braucht,

außer Liebe.



Sternenreisende

Was ist uns die Welt,
wenn uns das Weltall

in jeder Nacht ins Blaue ruft?
Was ist uns die Welt,

wenn wir ans Ende
des Weltalls reisen können?

Zusammen:
Du und ich.

Unzertrennlich.



Auf der Reise

.. zum Ende der Zeit
können böse Winde blasen
und wenn du mit mir fliegst,

werde ich dich immer fest halten,
dass du mir nicht verloren gehst.
Ich bin stärker, als du denkst

und werde dich halten so
wie dich keiner je hielt,
wie man nur die

Liebe hält.



In Hundert Jahren

.. werden unsere Körper
nicht mehr am Leben sein,
aber unsere Seelen werden atmen,

weil Seelen niemals sterben
und alles, was sie berührte einst,
werden sie tief in sich weitertragen

in die Ewigkeit des Seins.
Deine Wörter, deine Texte,
deine Gedichte und Geschichten

sind ein Abbild von Gefühlen,
konserviert für das Unendliche,
das darüber immer wachen wird,

als Mahnung, als Erinnerung,
als Zeugnis der wahren Kraft
und als Geschenk des Seins:

Liebe.



Zweifelsfall

Wer zweifelt nicht
hin und wieder

am Leben, am Sein,
an Gott, an der Liebe?

Ich sags mal mit
Kristiane Allert-Wybranietz,

von der ich das Dichten lernte
und die ich sehr verehre:

Das sind schwache Momente.



Tränen

.. berühren mich
und deine Träne
benetzt mein Herz.

Im Morgentau
sollte man fröhlich
dem Tag begegnen.

Was hab ich nur
wieder angerichtet,
durch unbedachte Worte.

Meine Antenne
empfängt deine Trauer,
sendet Zuversicht zurück.

Ich empfange
dich auf meinem Sender,
ich spüre die Seelenimpulse:

Deine und meine.



Manchmal

.. schreibe ich kritisch und hart,
aber es ist ein Hilferuf:

Ich möchte mich überzeugen lassen,
mich überreden lassen,

möchte gute Argumente lesen,
die mich festhalten

und halten bei dir.



Nicht weiß ich

.. was Menschen zusammen hält,
was sie gemeinsam anzieht und zieht.

Vielleicht ein Mittel gegen die Einsamkeit,
gegen die alles vereinnahmende Sehnsucht?

Liebe kann es nicht wirklich sein,
auch wenn man sich das vorgaukelt:

Du kannst keinen Menschen lieben,
von dem du nichts weißt,

außer dass er gerne mit dir träumt.



Lass uns schweben

.. wie der Schmetterling schwebt
oder die Hummel im Frühling.

Lass es immer Frühling sein,
Frühling der Gefühle.

Lass uns die Liebe
täglich neu empfinden,

neu leben.



Am Nachthimmel

.. der Mond erschien mir
heute groß und golden,
so als wollte er sich bedanken
für soviel Zuwendung

oder als wollte er nochmal
auftrumpfen in seiner Pracht,
vor der nächsten Mondfinsternis,
die In Kürze stattfindet.

Wie dem auch sei:
Der Mond ist unser Verbündeter:
Lächelnd weiß er und versteht er
und verzeiht er alles.

Der Mond ist das Auge der Nacht.



Seelengedanken

Die Seele denkt nicht:
Die Seele weiß und fühlt.

So sind Seelengedanken
nichts anderes als Gefühle.

Und Gefühle sind Gedanken
auf einer anderen Ebene,

aus einer tieferen Region,
die das Herz anheizt

und zum Brennen bringt.



Nachtvögel

So wie die Zugvögel
kreisen am Himmel,
wenn sie sich sammeln,
bevor sie fliegen,

so kreisen meine
Gedanken um dich,
wenn ich warte,
bevor wir fliegen

in die Nacht.



Dein Dasein

Du weinst manchmal,
weinst aus Trauer.
Ich weine manchmal,
weine vor Glück,

dich gefunden zu haben.



Wenn

.. das Leben nur Traum und Illusion ist,
warum sollten wir nicht träumen und illusionieren?

Du kennst mich nicht und ich kenne dich nicht,
aber unsere Seelen fliegen zusammen

über Zäune und Mauern, über Berge und Täler,
hoch über die Wolken, weit ins Weltall,

umkreisen den Mond, fliegen zum Ende der Zeit
und kehren wieder an jedem Morgen,

wo der Alltag uns grausam ruft und ermahnt,
uns fängt und in Ketten gefangen hält

bis zur nächsten Nacht.



Aus freiem Flug

Wenn einer wie ich,
der im Leben schon
viele Federn lassen musste,
noch eine Feder verliert aus freiem Flug,

dann muss es auch die Richtige treffen.



Mit dem Wind zu dir

Wenn ich am Himmel schwebe,
schwebe ich zu dir.

Keine Wolke hält mich auf,
kein Wind hält mich ab.

Kein Regen stört meinen Flug,
weil nur die Sonne lacht,

die den Mond bescheint
in einsamer Nacht,

die uns allein gehört.



Traumfantasie

Könnten wir am Nachmittag
auf einer Wiese unter der Sonne liegen,

und auf den Abend warten,
auf das Aufgehen der Sterne

und die kühlende Nachtluft,
die den Bruder Mond leise ruft

andeutungsweise uns zudrehen
wie der Himmel sich der Nacht zudreht,

würden unsere Augen in Kontakt treten
und alle Worte wären überflüssig.



Wenn

.. wir uns treffen auf der dunklen Seite des Mondes
oder auf einer stillen Bank in der Milchstraße um die Ecke,

im Schatten der Sonne und uns leise zuflüstern,
unsere Arme sich umeinander legen

und unsere Münder zum Kuss ansetzen,
deine Hand über meine Haare fährt

und ich deine Wange sanft berühre,
dann ist das nur der Anfang zu einem Liebesspiel,

das niemals enden darf und doch hier enden muss.

Immerhin lesen Kinder mit ..



Nachts

.. wenn ich blicke in den Abendhimmel,
fühlen sich meine Lippen sanft berührt
und ich weiß, das ist ein Kuss von dir,

den du mir sendest über die Sterne
als freudig schönen Nachtgruß
und ich schlafe tief und fest,

bin beruhigt durch deine Liebe.



Zwischen den Zeilen

Soviel Raum in uns
und um uns.
Soviel Leben in uns
und um uns.
Soviel Farben in uns
und um uns.
Soviel Gefühl in uns
und um uns.

Soviel Licht um uns
und in uns.
Soviel Sehnsucht um uns
und in uns.
Soviel Liebe um uns
und in uns.
Soviele Worte um uns
und in uns,

für die es keine Worte gibt.



Als ich ging

.. konnte ich nicht schlafen,
weil trilliarden Sterne weinten,
der Mond im Zorn zu mir sprach.

Milchstraßen wurden dunkel,
weil sie leise Trauer trugen
und schwarze Löcher

wollten mich fressen,
in sich leise hinein saugen,
auf Nimmerwiedersehen du Idiot.

Da kehrte ich um, bleibe immer.



Verlassen

.. kann man vieles,
gehen kann man immer,

nur die Liebe kann man
niemals verlassen,

auch wenn mal die Tür
ins Schloss fällt,

bleibt man der Liebe treu.



Ein Blatt

.. wehte durch mein Fenster,
legte sich auf meine Brust
und als ich es aufnahm,
hatte es Herzform

und ich wusste,
es kommt von dir,
hatte eine lange Reise,
und ich legte es auf mein Herz.

Und das Blatt fing an zu pochen,
pochte zusammen mit meinem Herz
wie zwei Herzen ineinander pochen,
wie die Liebe pocht ineinander,

wenn zwei Herzen zusammen schlagen.



Liebe

.. wird immer der Motor sein,
der mein Raumschiff startet
und mein Raumschiff
besteht aus Gefühl.

Gefühl ist der Urgrund
meiner Reise ins Weltall,
vorbei an Milchstraßen
und schwarzen Löchern,

vorbei an Sonnensystemen
und Himmeslsexplosionen,
vorbei an sterbenden Sternen
und neuer Materie,

durch die alte Galaxie
hinaus in den nächsten Raum,
in einen neuen Weltraum,
weit weg von unserem.

Ich fliege ins Unendliche,
erkunde das zeitlose Sein,
klopfe an die Tür der
der Unendlichkeit,

schaue Gott hinter den Vorhang,
verhandle mit ihm,
würfle mit ihm

um dich und gewinne.



Versucht

.. hab ichs seit drei Jahren,
zuletzt mit etwas Erotik,
aber es nützt nichts.

Ich komm da an jemand
einfach nicht menschlich ran,
bin damit gescheitert.

Ich gebs hiermit auf.



Manchmal

.. besetzt mich die Angst,
ob ich nicht in eine Falle laufe,
wenn ich zu viel preisgebe von mir.

Manchmal ist es mir den Einsatz wert,
um zu sehen, wie es dann kommt
oder gar zurück kommt.

Mit Enttäuschungen kann ich leben.



Die Liebe

.. ist eine Reise durchs Weltall
und wieder zurück,

aber auch auf Mutter Erde
hat die Liebe ihre Höhen:

Durch jede Berührung
und jeden Kuss,

wird Liebe wahr.



Verirren

.. kann ich mich nicht,
auch nicht bei Dunkelheit,

weil der Mond mir leuchtet
und Glühwürmchen mir weisen

den ewigen Weg zu dir,
der mich immer wieder ruft

durch weiße Seelenmagie
und einsame Herzensmystik,

ihm zu folgen zu deinem Licht.



Brennende Sterne

Wir sind wie zwei Sonnen,
die ein Gott weit auseinander
in den Sternenhimmel gesetzt hat,

damit sie sich nicht gegenseitig verbrennen.



Seelenschwingung

Wem bin ich denn nah,
wem öffne ich denn meine Seele,
schreibe ich an Daisy Duck oder an dich?

Und warum ist jedes Gedicht an dich besser,
als das, was ich jemals geschrieben habe,
wenn ich es nicht ehrlich meinte?

Ich erfinde niemals nichts,
sondern öffne mein Seelenschloss
und lass einfach rausfließen, was raus will,

wenn ich für dich schreibe.



Ecce Poeta

Aus dunklen Wolken
und tausend Dornen

Traurig, sentimental,
düster und melancholisch,
romantisch und gefühlvoll.

Worte aus Seelenschmerz
gelebt und einsam gefügt,
jedes Wort still gefühlt,

in einsamer Sturmnacht
aus der Seelentiefe
des eigenen Seins.

Welch eine Poetin!



Himmelsreisende

.. suchen immer die Wahrheit,
das unendlich Währende,
suchen Ewigkeit,

suchen Beständigkeit im All,
das so viel älter ist als wir,
und das noch besteht,

wenn wir schon gegangen sind
und unsere Spuren nur noch
ein Hauch der Wirklichkeit

und ein Eintrag im ewigen Buch der Liebe sind.



Liebesgedichte

.. waren immer die eigentliche Essenz
meines Blogs, aber leider habe ich zur Zeit
keine Anregung mehr dazu

und irgenwas zu erfinden in der Richtung,
wäre nicht authentisch und der Leser
ist sehr mitfühlend und erspürt

die Wahrheit hinter den Worten.



Alone

Die Stones gefallen mir,
weil sie verlässlich sind,
sich über all die Jahre treu.

Schon als Kind hab ich
unter Verlustangst gelitten:
Keiner blieb mir je treu.

Vielleicht liegt es ja
an meiner Persönlichkeit,
dass die Menschen mich

immer wieder verlassen,
mich irgendwann flüchten
und allein im Regen lassen.

Dabei liebe ich den Regen.



Die Welt

.. ist ein Tummelplatz der Freude,
aber auch ein Spielplatz des Leids.

Wenn die Freude überwiegt,
singen wir schöne Lieder.

Wenn das Leid überwiegt,
versinken wir in Trauer

und sinken dahin,
hilflos ausgeliefert

dem tragischen Schicksal
und singen für uns

dem Leid der Liebe
ein Lied.

Traurige Melodie.



Trauer?

Natürlich Trauer,
aber es macht mir
nichts mehr aus,

weil mein Leben
aus Trauer besteht
und Verlusten.

Da springst du
entweder irgendwann
oder wirst hart

wie Schwedenstahl.



Entkommen!

Da hat sich jemand
auf umständliche Art
meiner Worte erwehrt:

Das hättest du
auch einfacher haben
können durch zwei Worte:

Fick dich!



Außerirdisch

Wär ich ein Außerirdischer,
würd ich bei dir landen
und dich mitnehmen,
auf einen Stern
weit entfernt,

wo nur die Liebe lebt.




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