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Feuerschwert
Gedichtzyklus Teil 2 von 6
(41 Texte)



Pranger vor dem Schloss

Die Eisen steigern die Widerstandskraft.
Der körperlose Kopf fördert den Willen.
Hunger wird zur Völlerei.
Durst läuft die Kehle hinunter.
Sonnenhitze kühlt sanft.
Windstille fröstelt zart.
Stets wärmen Schneeflocken.
Regentropfen trocknen die Trauer.
Tränen gibt es keine mehr und keinen Trotz.

Niemals mehr jedoch findet der Geist Ruhe.
Hingenommen die Erniedrigung,
ohne Demut, ohne Stolz, ohne Klagen.
Bewegungslos gefesselt die Gestalt,
in den geblendeten Augen keine Raserei.
Der Körper langsam vergeht, ohne Qualen.
Die Seele längst entrückt in ein anderes Sein,
vereint mit der Lichtgestalt
aus einer Schattenwelt der Illusion.

Wenn die fleischlosen Ketten ich berühre
an dem Pranger vor dem Schloss,
fühle ich die Prinzessin.
Nicht mal kalt ist sie,
wie die Sense nicht in meinem Hals,
an der ich ersticke,
wenn DU mir erscheinst,
wenn DU mir nicht erscheinst,
für die ich den Kopf verloren habe,
MEINE Prinzessin.



Verschlossen?

Das Schloss ist geschlossen,
kein Schlüssel vorhanden,
kein Schlüsseldienst abrufbar
und ich mit dem Spezialdietrich
wohne weit weg.

Bleib noch ein wenig
im Treppenhaus sitzen,
dann öffne ich dir dein Schloss.
Aber pass auf, wo ich erst mal rumbohre,
wird man mich kaum mehr los.

Es liegt wohl daran,
dass dann kein anderer Schlüssel mehr passt
zu deinem Schloss,
das nie mehr einrasten darf,
um mich auszuschließen.



Traumfantasie

Einmal bei dir liegen,
einmal deine Worte hören,
einmal deine Lippen spüren,
einmal deine Haut schmecken,
einmal deinen Atem inhalieren,
einmal deinem Herzschlag lauschen,
einmal dir nahe sein,
einmal dein sein,
einmal nur.

Und das für immer ...



Verträumt

Wie ein Kleinkind liege ich
an deiner Brust,
schlafe sanft ein.
Du drückst mich zart an dich,
bewachst meinen Schlaf.
Nie mehr aufwachen
möchte ich
aus dieser Illusion,
die nie wahr werden wird.
Aber Träume sind ja dazu da,
dürfen niemals enden,
damit das Leben
einen Sinn hat.



Festung

Eine Festung erobern,
ohne das Tor zu rammen,
ohne die Zugbrücke zu stürmen,
ohne durch Mauern zu brechen.

Eine Festung erobern,
ohne ein Haar zu krümmen,
ohne ein Herz zu durchbohren,
ohne eine Seele zu zerstören.

Eine Festung erobern,
ohne Schwerter und Kartätschen,
ohne Kanonen und Hellebarden,
ohne Morgenstern und Rammbock.

Eine Festung erobern
und alles darauf setzen
und alles dafür einsetzen
und den eigenen Tod in Kauf nehmen.

Eine Festung erobern,
zu zeigen, dass der Drache
in Wahrheit die Prinzessin ist
und nicht das siebenköpfige Monster.

Prüfung für jeden wahren Prinzen.



Dich

Wenn ich ein Geheimnis hätte,
ich trüge es ganz still in mir.
Doch das Geheimnis,
das bist du.

Ich verstecke es,
ich hüte es gut,
du weißt es
und ich.
Schön.



Relativ

Kein Schirm kann ich dir sein,
den du aufspannst,
wenn es regnet,
aber meine Hand
über dich halten
aus der Ferne
und wenn auch
ein paar Tropfen dich benetzen,
so kann die Hand
doch einiges abhalten,
und egal wo sie hinhält,
deine Seele bleibt trocken.



Formel Liebe?

Da wäre ich gerne mal
für einen Tag Schumi,
um allen Gefühlen davon
zu fahren.

Ist aber nicht jedes Rennen
ein großer Kreisverkehr
um das Glück, als Sieger
geliebt zu werden?

Heute noch
ziehe ich mir Spoiler über die Seele
und Breitreifen auf
mein Zehngangherz.

Meine Tachonadel
soll nur noch für dich ausschlagen,
auch wenn sie aufgrund
überhöhter Geschwindigkeit bricht.



Archäologe?

Als ich noch lebte,
vor unzähligen Tagen,
hatte ich einmal eine Statue ausgegraben,
die war über 2000 Jahre alt
und doch so jung
und doch so neu
und doch so modern,
als sei sie eben erst geschaffen.

Wie sie mich
ansprach, ansah,
böse schielte.
Sie hatte ein wenig Sand
in den Augen
unter der hohen Stirn
und schaute grimmig in die Welt,
doch nicht von sich selbst eingenommen,
vielleicht ein wenig nur.
Ihre Farbe war leicht verblasst,
ihr Gesicht lächelte melancholisch.

Als sie ich an mich nehmen wollte,
denn sie gefiel mir gut,
fing ich mir einen Splitter
in die Hand
und verblutete
fast an dieser Wunde.

Als ich sie fallen ließ,
zersplitterte sie nicht.
Ich selbst zersplitterte
und blieb in Scherben liegen.



Zufall oder Schicksal?

Zwischen kalten Mauersteinen
ranken manchmal Rosen.
Zufall oder Schicksal?

Zupf dir nur ein Blatt,
es ist ein Blatt aus meinem Herzen,
gewachsen nur für dich.
Zufall oder Schicksal?

Lass es verwelken:
Mein Rosenbusch treibt viele Blüten.
Sie leben für dich,
sie atmen für dich,
sie blühen und vergehen
und blühen wieder,
und fragen nicht nach
Zufall oder Schicksal.



Feuerschwert

Manchmal bin ich gehässig.
Dann möchte ich allen wehtun,
die dir je wehgetan haben.

Nicht aus Rache: Aus Selbstsucht.
Denn wer dich verletzt,
der verletzt mich.

Ein Schwert aus Feuer
möchte ich sein:
Das deine Narben
wegbrennt,
wegödet,
zulötet.

Lächle wieder!



Genießen ..

.. deine Nähe
aus der Ferne,

nicht deine Ferne
aus der Nähe.



Geschlagenes Herz?

In einem offenen Sarg liegen,
das kann kein Leben sein.

Endlich dann der Deckel geschlossen
und einer ruft: Halt!

Beugt sich nieder
und wärmt dir die Hände.

Nicht aus einem Roman
von Mary Wollstonecraft Shelley.

Keiner sagt: Lebe, Monster, lebe!
Nur ich bete:

Lebe, mein Liebling, lebe!!!
Und deine Haut wird rosig.

Und dein Herz schlägt.
Und du atmest.

Atme für immer.



Aus der Asche

Der Tod ist weit weg,
seitdem du mir wieder geschrieben hast.
Deine Stimme zu vernehmen,
deine Denkungsart auf meinem Bildschirm,
dein Licht, deine Aura,
dein Geruch,
so fern
und doch so nah.



Leere Fenster

Weiße Seite auf dem PC,
emotionslos schreiben,
gleichgültig hinhacken
diesen Gedanken
an Vergangenes
voller Trauer.

Windows versteht mich
gut und stürzt
mit mir
ab.



Gefühlstaumel

Wieder um eine Illusion ärmer,
sagt der Volksmund,
aber für mich
war es meine erste Illusion,
und wie jeder weiß,
hält die für ein ganzes Leben,

oder was davon noch übrig ist,
vom Leben und der Illusion.



Friedhofstränen

Natürlich lebt man danach noch weiter,
aber man ist ein anderer,
man ist nicht mehr der,
der man davor war:

Der ist gestorben, beerdigt,
liegt unter der Erde,
wandelt noch durch unerfüllte Träume,
träumt sich herein ins entleerte Leben,
verblasst mit der Zeit, wird weniger,
entfremdet sich.

Nur seine Worte erinnern sich
in schlaflosen Nächten
und weinen seinen Schmerz
aus dunklen Wolken
auf ein Grab.



Aphasie

Jetzt kenne ich dich ganz genau,
so dachte ich,
doch du sprachst nur ein Wort
und alles war anders
und ich wusste,
dass ich nichts von dir weiß
und auch in 100 Jahren
nichts von dir wissen werde
bis auf deinen Namen,
den der Nordwind in die Wolken buchstabiert,
dass ich ihn immer höre,
immer sehe,
immer lese.

Ich nenne keinen andren Namen mehr
und sage nur noch diesen einen Satz:

Ich liebe dich.



Flächenbrand

Dieses unbestimmte, unwägbare, undefinierbare Brennen
in der Magengegend, das nicht zu löschen ist,
seitdem ich liebe, dich liebe,
das Gefühl, das wohl selbst die Liebe ist,
schön und schaurig,

ein süßer Schmerz.

Verlass mich nicht,
du wärmendes Feuer.
Und wenn ich verbrenne,
es lohnt jede Sekunde.

Ein Leben ohne Liebe ist ein Fehlgriff Gottes.



Vorbei?

Ich hatte nie das Gefühl,
dass es wirklich vorbei ist,
auch wenn es einmal aus war.

Erst als es wirklich aus war,
gestern oder vorgestern,
wusste ich, dass es vorbei ist.

Auch wenn die Gedanken
nicht aufhören,
vorbei zu gehen,
an mir,
von mir -
zu dir.



Korrektur

Die Liebe ist
so überflüssig wie ein Kropf,
sagst du
in deiner Naivität.

Wenn die Schilddrüse
zu wenig Hormon produziert,
vergrößert sie sich,
bildet einen "Kropf",
um den Notstand
auszugleichen:

Überlebensnotwendig!



Fisch

Irgendwann ist alles gesagt.
Irgendwann ist alles gefragt.

Irgendwann behältst du die Gedanken für dich.
Irgendwann wirst du stumm wie ein Fisch.

Ein Fisch, der in einer anderen Sphäre lebt
und manchmal den Kopf nach oben hebt.

Und an der Oberfläche seh ich als Fisch:
Wieder nur dich, dich, dich.



Dein Herz

Ich will nicht in dein Herz sehen:
Ich will in dein Herz fühlen.

Ich will mir dein Herz fassen:
Und all deine Schmerzen für dich erleiden.



Beziehungspunkte

Du bist die Axt,
ich bin das Holz.

Du bist die Kerbe,
ich bin der Klotz.

Du bist der Schlag,
ich bin der Schrei.

Und du bist ich,
und ich bin du.



Vampir

Ich bin durchs Fenster gekrochen.
Ich bin an dein Bett geschlichen.
Ich habe dich aufgedeckt.
Ich habe dich angefasst.
Ich habe die Zähne gebleckt.

Da hast du zugebissen ...



Bleib!

Nimm mir den Schinken vom Brötchen.
Klau mir den Käse vom Brot.
Verstell mir die Zufahrt.
Zapp mir ins Programm.
Zieh mir die Decke weg.
Streu mir Scherben vors Bett.
Peitsch mich aus.
Trenn mir die Haut ab.
Zerteil mir die Leber.
Friss mein Herz.

Aber bleib.



Eine kleine Zeile

Eine kleine Zeile in deinem Brief
macht mir Hoffnung,
eine kleine Zeile in deinem Brief
spricht davon,
dass du mich lieb hast,
mich lieb hast.

Eine kleine Zeile in deinem Brief
leuchtet mir in der Nacht,
eine kleine Zeile in deinem Brief
lässt mich leben,
gibt mir Vertrauen,
mir Vertrauen.

Eine kleine Zeile in deinem Brief
schenkt mir neuen Glauben,
eine kleine Zeile in deinem Brief
kippt die Liebe,
lässt uns Freunde sein,
uns Freunde sein.

Eine kleine Zeile in deinem Brief
hasse ich mehr als den Tag,
eine kleine Zeile in deinem Brief
zieht mir Tränen,
lässt uns Freunde sein,
nur Freunde sein.




Ruhe vor dem Sturm

Eine schöne Sache ist es
um das Glück:

Die Sonne scheint,
am Himmel keine Wölkchen,
kein Wind, kein flaues Lüftchen.

Kein Grund,
sich schreibend zu befrein
von einer vorenthaltnen Hoffnung,
die doch trügt. -

Nur die paar Zeilen,
dass du weißt:
Ich denk an dich.

Auch wenn der Wetterbericht
einen Sturm verspricht.



Mailbox

Ich weiß nicht,
wo dein Handy jetzt liegt,
aber mein Herz
liegt immer noch bei dir.
Ich hatte es wohl vergessen.
Dich kann ich nicht vergessen.
Kannst du mir
mein Herz zurückgeben?
Ich weiß nicht,
ob es überhaupt noch schlägt.
Aber wenn es noch schlägt,
dann nur für dich,
für dich
allein.



Leben

Finden,
was man nie
gesucht hat.

Behalten,
was man nie
gefunden hat.

Besitzen,
was man schon
verloren hat.

Verlieren,
was man nie
besessen hat.

Dinge, Menschen, Gefühle ...



Wolkenkind

Dein Gesicht schaut mir
aus einer Wolke zu.
Ich hab es selbst dorthin gezaubert.
Und eine Träne
fällt mir in die Augen.

Nicht von dir.



Nur Worte?

Alles,
was ich dir geben konnte,
war durch meine Worte:
Meine Liebe,
meine Wärme,
meine Zärtlichkeit.

Als du
die Mails gelöscht hast,
gab es mich nicht mehr:
Meine Liebe,
meine Wärme,
meine Zärtlichkeit.



Spielball?

Ich habe dir
meine Liebe zugeworfen
wie einen Ball.

Du hast ihn
aufgefangen und
damit gespielt.

Nur zurückgeworfen
hast du ihn
mir nie.



Seelenfeuer

Mit dem Tod ist alles zuende.
Es gibt kein Leben nach dem Tod,
keinen Gott,
keinen Himmel,
keine Hölle,
keine Auferstehung,
kein Fegefeuer ...

Vielleicht müssen wir deshalb
alle Leiden schon im Leben durchleiden.



Paralysiert

Ich setze einen Fuß vor den andern,
mache kurze oder lange Schritte,
gehe,
springe,
laufe,
wandle durch das Leben.

Komme gut voran.
Und weiß doch,
dass ich auf der Stelle trete,
seitdem es dich
in meinem Leben nicht mehr gibt
und niemals wieder geben wird.
Niemals mehr.



Verspielt

Wir verstehen uns nicht immer,
aber es gab Zeiten,
da war ich durch dich der glücklichste Mensch
in diesem Sonnensystem.

Doch sei dir gewiss:
Für eine Sekunde,
in der wir uns nahe waren,
hätte ich tausend mal tausend soviel in Kauf genommen,
von dem, was insgesamt zwischen uns stand.
Und schön war es mehr als eine Sekunde.
Welch ein Gewinn,
wenn man es buchhalterisch ausdrücken will:
Unter dem Strich.

Zuletzt ging ich ein Risiko ein,
das Risiko warst du.
Ich habe dich auf eine Karte gesetzt.
Und verloren.

Du warst den Einsatz wert:
Alles.

Und weißt es nur noch nicht.



Mondkind

Deine Stimme zu vernehmen
war die Fahrt zum Mond für mich
in einem Ballon.

Dünner wurde die Luft
und abgestürzt bin ich
mit deinen Worten im Ohr.

Tod?
Ich kenne keinen
dieses Namens.

Nicht hart war der Aufprall,
nur harre ich deiner Worte
und bin deshalb am Leben nicht.

Und täglich
jedes Sterben ein neues Leben ist,
um dich,
durch dich,
für dich.



Eisheilig

Nach den wärmeren Tagen
folgen die kälteren Tage.
Es kühlt nochmals richtig ab.
Ein kalter Nordwind zieht über das Land.
Ich habe die Anhöhe erreicht
und reiße mir die Kleidung vom Körper.
Der Wind liebkost meine Haut
beißt sich fest in mir und küsst mich überall.
Ich gebe mich völlig hin.
Erfroren fast mein Herz,
die Seele aber schwitzt,
weil dir so nahe.
Du mein Nordwind,
kaltes Herz,
das mit Eisfingern
wärmt.
Dein kühler Todeskuss
sei erwidert.



Astrologie

Wer gerne in die Sterne schaut,
der weiß, dass sie nicht lügen.
Wie sollten sie auch,
denn birgt nicht jede Lüge
eine tiefere Wahrheit?
Die Ursachen erforschen
bedeutet, die Sterne deuten.
Und ist nicht jedes Menschenleben
ein kleiner Stern
am Firmament des Lebens?
Ein Stern,
der brennt
und allzu früh verglüht?
Nur die Liebe währt ewig,
auch wenn sie sich selbst
manchmal als Lüge verkleidet.
Schau DU nur in die Sterne,
lass dich leiten.
Auch wenn dich dein Weg
wegführt von mir.
Ich leide,
ich leide gern:
Für DICH,
mein Lebensstern.



Augenblicke der Liebe

Ich will nicht Karussell fahren mit dir,
einsteigen, ein paar Runden drehen,
wieder aussteigen.

Ich will mit dir
die Mauern der Endlichkeit durchstoßen.
Alles findet ein Ende, Zeiten vergehen.
Aber selbst in einer Billion Jahren
wird es noch wahr sein,
dass ich dir einst,
in einem kleinen Augenblick sagte,
dass ich dich liebe
und dass ich dich in dieser kleinen Ewigkeit
wirklich mehr liebte,
als alles sonst in jedem Augenblick.

Vielleicht wird es irgendwann
keine Materie mehr geben,
keinen Raum und keine Zeit,
keine Geschichte und keine Erinnerung.
Aber die Wahrheit bleibt immer bestehen
und in der Wahrheit warst du
für mich der größte Augenblick
in jenem kleinen Augenblick der Unendlichkeit.

Die Wahrheit braucht keine Ausdehnung,
die Wahrheit ist immer und überall.
Vielleicht ist Gott selbst die Wahrheit.
Und nur die Wahrheit wird am Ende überdauern:
Und die vielen Augenblicke der Liebe,
in denen sich Menschen nahe waren.

Das ist die Unsterblichkeit.
Lass uns die Mauern der Endlichkeit durchstoßen,
wir haben es längst getan.

In tiefer Liebe.



Das Ende

Das Ende tut besonders weh.
Du hast gesagt,
dass du schon nicht mehr an mich denkst,
und dass ich etwas war, was liebtest du.

Du warst für mich nichts,
was ich liebte:
Die Liebe selbst warst du,
das Einzige, was zählt.

Deshalb den Wunsch ich respektier
und geb dich frei.

Leb wohl,
mein Herzenskind,
nimm diesen
letzten
Kuss

und schaue nicht zurück.



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